
Schimmel in der Wohnung verhindern
Gerade in den kälteren Monaten kann sich in Wohnungen schnell Feuchtigkeit sammeln. Wird diese nicht ausreichend abgeführt, kann Schimmel entstehen. Besonders gefährdet sind Räume oder Stellen, an denen feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft.
Wo Schimmel häufig entsteht
Schimmel bildet sich oft:
- an Außenwänden
- in Zimmerecken
- hinter großen Möbeln
- rund um Fenster
- im Badezimmer
- im Schlafzimmer
Vor allem dort, wo die Luft schlecht zirkulieren kann.
Möbel nicht direkt an Außenwände stellen
Große Möbelstücke sollten möglichst nicht direkt an kalten Außenwänden stehen. Ein kleiner Abstand hilft dabei, dass die Luft hinter Schränken oder Sofas besser zirkulieren kann. So kann Feuchtigkeit schneller abtrocknen.
Räume möglichst gleichmäßig beheizen
Stark ausgekühlte Räume erhöhen das Risiko für Feuchtigkeit und Schimmelbildung. Auch wenig genutzte Räume sollten deshalb nicht vollständig auskühlen.
Als Orientierung gelten:
- Wohnräume: etwa 20 °C
- Küche: etwa 18 °C
- Schlafzimmer: etwa 17 °C
Feuchtigkeit schnell entfernen
Beschlagene Fenster oder feuchte Oberflächen sollten möglichst zeitnah trockengewischt werden. Nach dem Duschen, Baden oder Kochen empfiehlt es sich, direkt zu lüften.
Mehrmals täglich stoßlüften
- Fenster mehrmals täglich vollständig öffnen
- möglichst gegenüberliegende Fenster gleichzeitig öffnen
- im Winter reichen meist 5 bis 10 Minuten
- im Sommer kann länger gelüftet werden
- während des Lüftens Heizkörper herunterdrehen
Dauerhaft gekippte Fenster sind weniger wirksam und können unnötig Heizenergie verbrauchen.
Frühzeitig reagieren
Erste Hinweise auf Feuchtigkeit oder Schimmel können sein:
- muffiger Geruch
- dunkle Flecken an Wänden
- feuchte Stellen
- beschlagene Fenster
Melden Sie Auffälligkeiten möglichst frühzeitig in unserem Service Center, damit Schäden vermieden werden können. Besonders bequem geht das mit der Meine WGL-App.