Stadtteilporträts

Leverkusen hat 13 Stadtteile. Wir stellen Ihnen hier die Stadtteile vor, in denen die WGL vertreten ist.

In Rheindorf fließen Dhünn, Wupper und Rhein zusammen. So wurde diese Rheingemeinde schon immer von der Nähe zum Wasser geprägt. Rheindorf grenzt an die Stadtteile Opladen und Bürrig. Der alte Kern mit Burg, Zollhof, Villa Knöterich und der Kirche St. Aldegundis ist für die Begriffe der jungen Stadt wirklich historisch. Nach dem Krieg wuchs Rheindorf durch die Neubausiedlungen in Rheindorf-Nord und Süd stark an. Hier entstand die erste Leverkusener Gesamtschule.

Rheindorf ist S-Bahn-Station an der Strecke Köln-Düsseldorf und wird regelmäßig von mehreren Buslinien angefahren.

Der Stadtteil Wiesdorf ist heute das Herz der Stadt. Erst gehörte das Fischerdorf zur Bürgermeisterei Küppersteg. Mit der Ansiedlung der Ultramarin-Farbenfabrik des Apothekers Carl Leverkus war die Namensgebung der 1930 gegründeten Stadt Leverkusen eingeleitet. 1891 verkauften Leverkus´ Söhne das Werksgelände an die Farbenfabriken Bayer. Prägend für diesen Stadtteil Wiesdorf ist nach wie vor das Bayerwerk.

In den frühen 1970er Jahren gab sich Leverkusen hier ein Stadtzentrum mit Rathaus und Stadthaus, dem Kulturzentrum Forum, dem Bayer-Erholungshaus, Musikschule, St. Josef-Krankenhaus, dem Bahnhof Mitte und dem Busbahnhof.

Die Landesgartenschau hat hier 2005 einen Park geschaffen, der heute Neulandpark heißt.

Im Februar 2010 wurde nach dem Abriss des Rat- und Stadthauses des Einkaufscenters „Rathaus-Galerie“ eröffnet. Eingegliedert in die Rathaus-Galerie ist auch das Rathaus, das die Büroräume des Oberbürgermeisters, den Ratssaal und das Bürgerbüro beherbergt.

Eine über die Stadtgrenzen hinweg bekannte Sehenswürdigkeit ist der „Japanische Garten“, der 1913 von Carl Duisberg (ehem. Vorstandsvorsitzender der Bayer AG) angelegt wurde.

Manfort war einmal ein stark von der Metallindustrie geprägter Stadtteil. Auf dem ehemaligen Wuppermanngelände im Innovationspark Leverkusen (IPL) entstanden neue Arbeitsplätze der Zukunftstechnologie. Manfort zeichnet sich durch zahlreiche Wohnquartiere aus. Ein Teil des Sportparks, unter anderem mit dem Freizeit- und Spaßbad CaLevornia unterstreichen den sportlichen Charakter dieses Stadtteils.

Das Wahrzeichen Manforts ist die St. Josephs-Kirche; einen Steinwurf weit davon weg steht der Bahnhof (Strecke Köln-Wuppertal), der aber wegen des Wohnorts (ehemalig) der Industriellenfamilie Wuppermann Bahnhof Schlebusch heißt.

Prägend für Küppersteg ist der Sportpark mit dem Fußball-Stadion BayArena, der Ostermann-Arena (vormals Smidt_Arena) und der Kurt-Rieß-Anlage des TSV Bayer 04 Leverkusen. Zu diesem beliebten Wohnstandort gehören auch der Wildpark Reuschenberg und der künstlich angelegte Aquila-Teich. Schon seit den Zeiten, als Küppersteg noch eine eigene Bürgermeisterei war, steht hier ein Bahnhof, der heute Haltepunkt der S-Bahn Köln-Düsseldorf ist.

Die erste urkundliche Erwähnung Bürrigs als Pfarrort datiert aus dem Jahr 1135. Vermutlich liegt die Gründung aber noch einige Jahrhunderte früher. Heute steht die katholische Kirche als Zentrum des Stadtteils unter Denkmalschutz. Als traditionsreicher und weitgehend in sich geschlossener Stadtteil pflegt Bürrig ein reiches Vereinsleben, das einen seiner Höhepunkte in der Sommerkirmes und dem mit diesem verbundenen Umzug durch die Straßen des Orts erfährt.

Aber auch als idealer Ausgangspunkt für Radtouren oder für Jogger zeichnet Bürrig aus. Die Gewässer Dhünn, Wupper oder Mühlengraben geben hier schöne Strecken vor.

Trotz der ruhigen Lage ist Bürrig gut an das Verkehrsnetz angebunden. Busverbindungen nach Opladen und der Stadtmitte Wiesdorf wie auch eine Anbindung an die Autobahnen A1 und A3 sind vorhanden.

Schulen und Kindergärten sind ebenfalls dort angesiedelt.

Der „Pilz“, das Wahrzeichen von Bürrig ist der markante Wasserturm der EVL.

Bis zur Gebietsreform 1975 gehörte Quettingen zu Opladen. Bereits in dieser Zeit entwickelte sich in diesem Stadtteil eine rege Wohnbautätigkeit, die seither noch an Intensität zugenommen hat. Zu Quettingen gehört auch das Gewerbegebiet Fixheide mit vornehmlich mittelständischem Gewerbe. Rund 200 Unternehmen sind dort angesiedelt.

Zwischen Quettingen und Opladen liegt eines der schönsten Landstriche der Stadt- das Wiembachtal.

In der schönen Umgebung befindet sich das Hallen- und Freibad Hallen- und Freibad Wiembachtal.

Opladen war Kreisstadt des so genannten Unteren Kreises Solingen und danach des 1975 aufgelösten Rhein-Wupper-Kreises. Entsprechend ist der Stadtteil auch heute noch als Verwaltungs- und Schulstandort geprägt.

Industriell beherrschend war das frühere Eisenbahnausbesserungswerk direkt neben dem Bahnhof (Strecke Köln-Wuppertal). Das Ausbesserungswerk ist inzwischen geschlossen; auf seinem Gelände entsteht die Neue Bahnstadt Opladen (NBO), ein gemischtes Wohn- und Gewerbegebiet. Berühmt ist Opladen für sehr eigenständiges Vereinsleben, seine bunte Kneipenkultur und seinen Rosenmontagszug.

Bergisch Neukirchen hatte schon Stadtrechte, als es Leverkusen noch gar nicht gab. 1975 wurde die Stadt nach Leverkusen eingemeindet. Bergisch Neukirchen mit seinen bevorzugten Wohnlagen ist historisch ein Zentrum des Protestantismus im Bergischen Land.

Wahrzeichen ist die evangelische Kirche an der Burscheider Straße. Das Pfarrhaus steht wie die Kirche unter Denkmalschutz. Sehenswert sind auch Park und alte Villa der Fabrikantenfamilie Tillmanns, die u.a. Hufeisenbeschläge herstellte und zu den Hoflieferanten der russischen Zaren zählte.

Alkenrath ist einer der jungen Stadtteile. Erst Mitte der 1950er Jahre begann der Bau der Siedlung mit mehrgeschossigen Gebäuden und Eigenheimen. Zu Alkenrath gehören auch das Grüngebiet Bürgerbusch, die Gezelinkapelle mit ihrer Heilquelle, das Schloss Morsbroich mit der städtischen Kunstsammlung und Schlebuschrath, eine der ältesten Ansiedlungen der Stadt.

Zentrum ist der Marktplatz mit dem Weiher, den eine Skulptur des Berliner Bildhauers Professor Hans Uhlmann ziert, die am Tag der deutschen Einheit, am 17. Juni 1960 eingeweiht wurde Ein Mittelpunkt des bunten Vereinslebens ist das Otto-Massmann-Bürgerhaus.

Das alte Dorf ist neben Wiesdorf und Opladen ein dritter Schwerpunkt der Stadt. Schlebusch hat aus seiner Geschichte heraus ein reiches Vereinsleben, eine kulturelle Vielfalt und natürlich einen eigenständigen Karneval.

Besonderes Kennzeichen sind in der Fußgängerzone die doppeltürmige Kirche St. Andreas mit Pfarrhaus, das Zuccalmaglio-Haus in Erinnerung an diese bergische Künstler- und Politikerfamilie. Zu Schlebusch gehören die Villa Wuppermann als Bürgerzentrum und die alte Sensenfabrik, die heute als Veranstaltungstreffpunkt genutzt wird.

Der Stadtteil mit dem vielen Grün und dem Übergang ins ländliche Leverkusen gehörte von 1930 bis 1975 zur Kreisstadt Opladen und wurde dann nach Leverkusen eingemeindet.

Mittelpunkt des alten Lützenkirchen sind Kirche und Markt; der Kontrast dazu sind neue Siedlungskomplexe und direkt daneben der Übergang in die Waldgebiete nach Alkenrath oder nach Bergisch Neukirchen hin.